Montag, 17. Oktober 2016

Prasselkuchen

Ich hatte eine Rolle Blätterteig übrig und hab meinen Kolleginnen erzählt, dass ich damit Prasselkuchen backe. Keiner wusste, was das ist. Sehr eigenartig! Der Kuchen schmeckt prima und ist mit fertigem Blätterteig ganz schnell gemacht.

Rezept von hier.



Prasselkuchen

Zutaten (für 6 Stücke)

  • 1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal
  • einige EL Aprikosenmarmelade
  • 125 Zucker
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 125 g Butter
  • 200 g Mehl
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • etwas Puderzucker

Zubereitung 

Ofen auf 200 Grad vorheizen. Streuselteig zubereiten:  Butter, Zucker, Vanillezucker und Mehl mit den Händen zu Streuseln kneten. Den Blätterteig auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech entrollen.Dünn mit Aprikosenmarmelade bestreichen. Streusel auf dem Teig verteilen. Für 20 bis 25 Minuten backen, abkühlen lassen. Aus Zitronensaft und Puderzucker einen dickflüssigen Guss mischen und diesen über den Prasselkuchen tropfen. Fest werden lassen.

Sonntag, 9. Oktober 2016

Herbstcocktail: Soho Sling

Rezepte für gute Herbstcocktails sind ein Schatz. Ich durchforste jedes Jahr wieder das Internet und meine Bücher nach tollen Ideen für Drinks mit herbstblichen Früchten und kräuterigen und warmen Aromen. Wenn die Basis Gin ist, umso besser - mag ich immer und hab ich immer vorrätig; und ist in Kombination mit Apfel und Ingwer superlecker.



Soho Sling

Zutaten (für 1)
  • 5 cl Gin
  • 1,5 cl frischer Limettensaft
  • 5 cl Ginger Beer
  • 3,5 cl naturtrüber Apfelsaft
  • Eiswürfel 
  • zum Garnieren: Apfelscheiben

Zubereitung 

Longdrinkglas mit Eiswürfeln füllen. Gin, Limettensaft und Apfelsaft direkt ins Glas füllen. Mit Ginger Ginger Beer auffüllen und einmal umrühren. Mit frischen Apfelspalten garnieren.

(Quelle)

Sonntag, 2. Oktober 2016

Winzersuppe mit Zimtcroutons

Diese Suppe war die Vorspeise des Herbstmenüs, das ich gestern gekocht habe. Als Hauptgang gab es Pilz-Pithiviers nach Ottolenghi und als Nachtisch Maronenreis mit Rumrosinen und schwarzen Walnüssen. Als Bestandteil dieses Menüs war sie perfekt.




















Rezept ist von hier, leicht abgewandelt.

Winzersuppe mit Zimtcroutons

Zutaten (für 4)

1 Zwiebel
3,5 EL Butter
600 ml Gemüsebrühe
400 ml trockener Weißwein
3 EL Mehl
2 Scheiben Graubrot
1 weiche Birne
0,5 Bd. Schnittlauch
200 ml Sahne
1 Prise Zimt
Salz
Zucker

Zubereitung

Zwiebel fein würfeln. 2 El Butter in einem Topf schmelzen, Zwiebeln darin bei niedriger Hitze glasig dünsten. 3 El Mehl zugeben und kurz unter kräftigem Rühren mitdünsten. Weißwein und Gemüsebrühe zugießen, mit dem Schneebesen verrühren. Aufkochen und bei mittlerer Hitze zugedeckt 15 Min. köcheln lassen.

Währenddessen Graubrot klein würfeln und in einer Pfanne mit 1 El Butter hellbraun rösten, 1 gute Prise Zimt zugeben, rühren. Aus der Pfanne nehmen, beiseite stellen. Birne schälen, vierteln, entkernen und klein würfeln. In einer Pfanne mit 1/2 El Butter bei mittlerer Hitze 2 Min. glasig braten. 

Schnittlauch in Röllchen schneiden. Sahne steif schlagen. Die Hälfte der Sahne zur Suppe geben und alles mit dem Pürierstab fein pürieren. Mit Salz und 1 Prise Zucker würzen. Mit der restlichen Sahne, Croûtons, Birnen und Schnittlauch in Suppentellern anrichten.

Donnerstag, 29. September 2016

Curry-Blumenkohl-Salat




Curry-Blumenkohl-Salat

Zutaten (für 4 Portionen)
  • 1 Blumenkohl
  • 1 Dose Kichererbsen (425 g)
  • 300 g Möhren
  • 150 g Kirschtomaten
  • 1 rote Zwiebel
  • 7 Stiele Minze
  • 1/2 TL Currypulver
  • 3 EL Sonnenblumenöl
  • 3 EL Weißweinessig
  • 5 EL Olivenöl
  • Prise Zucker
  • 1/4 TL Chiliflocken
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung
Zunächst das Ofengemüse zubereiten: Ofen auf 200 Grad (Umluft 180 Grad) vorheizen. 1 Blumenkohl putzen und in kleine Röschen zerteilen. 300 g Möhren schälen, ggf. längs halbieren und in schräge Stücke schneiden. 1 rote Zwiebel in dünne Spalten schneiden. 3 EL Sonnenblumenöl, 1⁄2 TL Currypulver, etwas Salz und Pfeffer verrühren. Das Gemüse in einer großen Schüssel gut mit dem Curryöl mischen, auf einem Backblech verteilen. Im heißen Ofen auf der mittleren Schiene 15-20 Minuten rösten.
Währenddessen die restlichen Zutaten vorbereiten: Cherrytomaten halbieren. Kichererbsen abgießen, abspülen und abtropfen lassen. Blätter von 4 Minzstielen fein hacken, mit 3 EL Weißweinessig, 3 EL Wasser, etwas Salz, Pfeffer, Zucker, 1⁄4 TL Chiliflocken und
 5 EL Olivenöl verrühren. Mit der heißen Blumenkohlmischung und Kichererbsen mischen. 20 Minuten durchziehen lassen. Blätter von 3 Stielen Minze grob hacken, mit den Tomaten untermischen, evtl. nachwürzen.


(Quelle)

Mittwoch, 21. September 2016

Pasta mit Lachs und Zuckerschoten

Ein superleckeres Nudelgericht, wichtig ist hier der Noilly Prat. Meines Erachtens eine Zauberzutat.
Foto bisher nicht, reiche ich nach.

Pasta mit Lachs und Zuckerschoten
 
Zutaten (für 4 Personen)
  • 500 g Vollkornspaghetti
  • 600 g Kirschtomaten
  • 200 g Zuckerschoten
  • ca. 500 g Lachsfilet ohne Haut
  • 2 Schalotten
  • 150 ml trockener Wermut (Noilly Prat)
  • 2 EL Öl
  • Salz, Pfeffer


Zubereitung

Zuckerschoten putzen und längs schräg halbieren. Tomaten halbieren. Nudeln nach Packungsanweisung bissfest garen. 3 Minuten vor Ende der Garzeit Zuckerschoten zugeben.

Lachs in Würfel, Schalotten in feine Ringe schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen. Lachs darin rundum anbraten und aus der Pfanne nehmen. Schalotten in die Pfanne geben und weich dünsten. Tomaten zugeben und kurz und kräftig anbraten. Mit Wermut ablöschen und auf die Hälfte einkochen lassen.

Lachs zurück in die Pfanne geben. Nudeln abgießen, dabei 50-100 ml Nudelwasser auffangen. Nudeln und Nudelwasser zum Lachs geben und vorsichtig unterheben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.
 

Dienstag, 7. Juni 2016

Cookies mit Ras el Hanout und getrockneten Tomaten


Oben auf dem Teller liegen zwei der Cookies, links neben dem Grissini.

Cookies mit Ras el Hanout und getrockneten Tomaten

Zutaten (für ca. 50 Stück)
  • 250 Gramm weiche Butter 
  • 2 Eier  
  • 375 g Mehl  
  • 1 ½ TL Backpulver  
  • 2 TL Ras el Hanout (orientalische Gewürzmischung)  
  • ¼ TL frisch gemahlener Pfeffer  
  • 1 TL Salz 
  • 100 g Parmesan (frisch gerieben)  
  • 75 g getrocknete Tomaten  
  • 120 g Walnüsse  
  • 5 Stängel Thymian

Zubereitung

Den Backofen auf 180 Grad, Umluft 160 Grad, Gas Stufe 3 vorheizen. Die Butter mit den Quirlen des Handrührers cremig schlagen. Die Eier unterrühren. Mehl, Backpulver, Ras el Hanout, Pfeffer, Salz und den Parmesan mischen und unter die Buttermischung rühren (habe ich mit den Händen gemacht).

Tomaten fein würfeln. Walnusskerne grob hacken. Thymianblättchen abzupfen. Tomaten, Walnüsse und Thymian unter den Teig kneten.

Mit einem Esslöffel etwa pflaumengroße Teighäufchen auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche setzen. Die Häufchen etwas flach drücken. Das Backblech auf der mittleren Eischubleiste etwa 12 Minuten backen. Die Cookies vorsichtig vom Bachblech nehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

(Quelle)

Montag, 6. Juni 2016

Waldmeister-Marshmallows

Eine der Grundzutaten für die Marshmallows, der helle Sirup, ist leider immer schwieriger zu beschaffen. Ich habe dieses Mal einen großen Karton voll im Internet bestellt. Leider war der Sirup dann wirklich direkt im Karton, nicht mehr in den den Bechern. Das war ein recht ekliges Erlebnis. Es hat sich aber gelohnt, den Sirup aus der ganzen Küche zu kratzen, die Waldmeister-Marshmallows auf Basis meines Grundrezepts sind superduper geworden.





















Waldmeister-Marshmallows
(für 1 Form ca 22 x 22 cm)

Zutaten
  • 400 g Zucker
  • ca. 40 g Puderzucker
  • ca. 40 g Speisestärke
  • 220 g heller Sirup (z.B. Grafschafter)
  • ca. 10 Stängel Waldmeister, über Nacht gewelkt
  • Saft von 1 Limette
  • Butter zum Fetten der Form
  • 21 g Blattgelatine
  • grüne Lebensmittelfarbe (Pulver, z.B. aus dem Asialaden)

Zubereitung

Eine Back- oder Auflaufform mit Butter ausfetten. Stärke und Puderzucker in einer kleinen Schüssel mischen und die Form damit bestäuben.

Saft der Limette in einen kleinen Messbecher geben und mit Wasser auffüllen, bis beides 120 ml ergeben. Blätter vom Waldmeister abzupfen und ca. 30 bis 60 Minuten ziehen lassen. Abseihen, Waldmeister wegschmeißen. Limettenwasser kurz kaltstellen. Dann Blattgelatine in einer großen Rührschüssel mit dem Limettenwasser mischen und einweichen lassen.

Sirup und Zucker mit 60 ml Wasser in einem Topf - möglichst mit langem Stiel, der sich gut mit einer Hand halten lässt - erhitzen und zum Kochen bringen, dabei rühren. Kochen bis zum Hard-Ball-Stadium (128 Grad). Mittlerweile habe ich ein Zuckerthermometer, früher habe ich das ohne gemacht und es hat auch (immer) funktioniert.

Zuckermischung auf die Gelatine geben, dabei auf niedriger Stufe mit dem Mixer mixen. Nach und nach die Mixgeschwindigkeit erhöhen, wenn die Masse heller wird, eine Prise Salz und grünen Farbstoff nach Belieben zufügen. Nach ca 5 bis 8 Minuten vergrößert sich das Volumen der nun hellen, schaumigen und klebrigen Masse nicht mehr und sie beginnt, sich um den Mixer zu "wickeln". Dann ist der richtige Zeitpunkt, um sie in die Form zu gießen. Wenn sie sich gut verteilt hat, mit Hilfe eines Siebs mit der Stärke-Puderzucker-Mischung bestäuben und am besten über Nacht, mindestens jedoch drei Stunden fest werden lassen.

Am nächsten Tag mit einem Messer die Ränder lösen und anschließend die Masse vorsichtig aus der Form heben. Das geht am besten, wenn man sich auch die Finder mit dem Zucker-Stärke-Gemisch einpudert. Die Masse mit einem scharfen Messer in Würfel schneiden, dabei die Schnittflächen immer sofort einpudern. Die fertigen Marshmallows in Plastikboxen aufbewahren.