Sonntag, 4. Februar 2018

Brokkolisalat mit Ei

Nein, fotogen ist dieser Salat wirklich nicht. Aber simpel! Und lecker. Rezept von hier (hier sind auch die Fotos schön).



Brokkolisalat mit Ei

Zutaten (für 2)
  • 1 Brokkoli
  • 3 Eier, hart gekocht
  • 2 EL Mayonnaise
  • 2 El Joghurt
  • 1 EL Ketchup
  • 2 Spritzer Worcester-Sauce
  • 2 EL Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer
  • Cayenne
  • 1/2 Bd. Schnittlauch

Zubereitung 

Brokkoli in Röschen teilen. Den Strunk schälen und ebenfalls kleinschneiden. Nach Belieben kochen oder, VIEL besser, bissfest dämpfen.

Mayo, Joghurt, Ketchup und Zitronensaft vermischen, mit Salz, Pfeffer und Cayenne abschmecken. Dressing mit Brokkoli vermengen.

Die Eier schälen, kleinschneiden und ebenfalls unter den Brokkolisalat mischen (oder aber einen Teil kleinschneiden und untermischen, einen Teil vierteln und auf den Salat setzen). 
Mind. 10 Min. durchziehen lassen, mit Schnittlauchröllchen bestreut servieren.

Donnerstag, 25. Januar 2018

Dattelpralinen (vegan)

Ich esse sehr gern diese Rohkost-Dattelriegel, die es in Drogerien und Bioläden gibt. Deswegen habe ich mal versucht, sowas selber zu machen - in Kugelform und natürlich mit Schoko- und ein bisschen Kokosgeschmack. Ich mag gern Schokolade und ich finde, das passt zur Dattel ausgezeichnet. Vom Ergbnis bin ich sehr begeistert. Eine Dose von diesen Kugeln hätte ich gerne immer im Kühlschrank.
Was nicht gut geklappt hat, ist die Datteln mit dem Zauberstab zu zerkleinern. Ein besseres Gerät dafür haben wir nicht. Also habe ich von Hand gehackt. Das geht auch ganz gut, vor allem, weil die Datteln gar nicht so unendlich fein gehackt werden müssen. Auch aus der stückigen Masse lassen sich ganz gut kleine Bällchen formen.
Das Rezept habe ich von hier.



Dattelpralinen

Zutaten 
  • 360 g getrocknete Datteln ohne Stein
  • 1 EL Kokosöl (Zimmertemp.)
  • 4 EL Backkakao, stark entölt plus Backkakao zum Rollen
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 Prise Meersalz
  • 20 g Kokosraspeln plus Kokosraspeln zum Rollen

Zubereitung

Die Datteln so fein wie möglich zerkleinern - das geht sehr gut mit einem Hackmesser und einem großen Brett - und mit den anderen Zutaten vermischen, sodass eine gut formbare Masse entsteht. Nach Bedarf 0-3 EL Wasser einkneten (bei den Datteln von Aldi und den Soft-Datteln von ja! nehme ich kein Wasser). Kleine Bällchen formen. Nach Belieben in Kakaopulver oder Kokosraspeln wenden - ich finde Kakao besonders hübsch. Raspeln ggf. etwas andrücken. Bällchen im Kühlschrank aufbewahren.

Montag, 1. Januar 2018

Blätterteigschnitten mit buntem Blumenkohl

Ich habe zu Weihnachten zwei Kochbücher geschenkt bekommen. Eines davon ist "Vegetarische Winterküche" von Paul Ivic. Es sind viele Rezepte dabei, die sehr zum Nachkochen einladen, aber naturgemäß enthalten viele Gerichte Kohl oder Hülsenfrüchte, und mit beidem bin ich im Moment zurückhaltend. Direkt angesprochen hat mich aber auch das Rezept für diese Blumenkohlschnitten, die dann tatsächlich auch sehr gut geschmeckt haben. Ich habe den Blätterteig nicht selbstgemacht, sondern fertigen verwendet.



Blätterteigschnitten mit buntem Blumenkohl

Zutaten (für 4 Schitten - für 4 als Snack, für 2 als Hauptmahlzeit)
  • 1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal
  • 250 g bunte Blumenkohlröschen
  • 40 g Walnüsse
  • 1/2 Birne
  • 20 g Butter
  • 40 g Blauschimmelkäse
  • frische Kräuter nach Wahl, hier: Petersilie und Koriander
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

Backofen auf 200 Grad Umluft vorheizen. Blumenkohlröschen in kleine Stücke brechen. Walnüsse grob hacken. Birne in kleine Würfel schneiden. Butter in einem kleinen Topf schmelzen.

Blätterteig ausrollen, vierteln und mit Backpapier auf ein Backblech legen. Mit der flüssigen Butter bestreichen. Jedes Teigstück mehrmals mit einer Gabel einstechen (einen 1 cm breiten Rand lassen). Blumenkohl, Nüsse und Birnen auf dem Blätterteig verteilen, Käse darüberbröseln. Im Ofen 15 bis 20 Minuten goldbraun backen.

Schnitten aus dem Ofen nehmen, salzen, pfeffern und mit frisch gehackten Kräutern bestreuen. Mit Olivenöl beträufeln, servieren.

(Quelle - Affiliate Link)

Freitag, 15. Dezember 2017

Bulgur mit Möhren und Raz el Hanout

Aus der Kategorie "schnelle Feierabendgerichte" hier ein leckeres Rezept für Bulgur mit Möhren.  Leicht zu veganisieren, indem man den Feta weglässt oder ersetzt. Abgewandelt von hier.



Bulgur mit Möhren und Raz el Hanout

Zutaten (für 2)
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 100 g Bulgur
  • 1,5 EL Rosinen
  • 4 Möhren
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 25 g gemahlene Mandeln
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Raz el Hanout
  • 1 TL Schwarzkümmel
  • Salz, Pfeffer oder Chiliflocken
  • 100 g Feta

Zubereitung

Rosinen in 75 ml lauwarmem Wasser einweichen.

Bulgur vorbereiten: In einem kleinen Topf Gemüsebrühe aufkochen. Bulgur, gemahlene Mandeln, 1 EL Öl zugeben. Deckel drauf und 8 bis 10 Min. ziehen lassen.

Möhren schälen, längs vierteln und quer je nach Länge halbieren oder dritteln. Frühlingszwiebeln waschen und schräg in feine Ringe schneiden. In einer Pfanne 1 EL Öl erhitzen, Frühlingszwiebeln und Möhren ca. 4 Min. dünsten. Raz el Hanout zugeben, kurz mitdünsten. Dann Rosinen (mit Wasser!) und Schwarzkümmel zugeben und mit Deckel noch 5 bis 6 Min. dünsten, bis die Möhren gar, aber noch bissfest sind. Mit Salz und Pfeffer oder Chili abschmecken.

Feta zerbröseln. Bulgur mit einer Gabel auflockern, auf zwei Teller verteilen. Möhren darauf geben, mit Feta bestreuen.

Mittwoch, 13. Dezember 2017

Chirashi Sushi - Wasabigurken, Nori-Omelette, Sesammören

Ich esse sehr gerne Sushi, habe an einem normalen Mittwochabend aber wenig Lust, kleine Rollen zu basteln. Deswegen werfe ich einfach alle Bestandteile, auf die ich Lust habe, in eine Schüssel und esse direkt los. Es eigenen sich logischerweise dieselben Sachen, die man auch ins Sushi rollt, also z.B. Fisch - roh oder Räucherlachs -, Avocado, Surimi... man kann aber auch kleine Beilagen "kochen", wie z.B. vorgeschlagen im Buch "Seelenfutter vegetarisch" von Susanne Bodensteiner und Sabine Schlimm. Hier gibt es zum Sushireis, den ich übrigens nach diesem Rezept koche und vor dem Abkühlen mit Salz, Zucker und Reisessig würze, Wasabigurken, Nori-Omelette und Sesammören. Alle drei Beilagen schmecken super, aber die Sesammöhren sind wirklich genial. Außerdem esse ich dazu auch gerne diese gedämpften Auberginen. Auch wenn die koreanisch sind, das ist total egal.



Dreierlei Chirashi-Sushi-Beilagen

Zutaten (für 2 Pers.)

Wasabigurken:
  • 1/2 Salatgurke
  • 2 EL Reisessig
  • mind. 2 erbsengroße Kleckse Wasabipaste
  • 1/2 TL Salz
 Sesammöhren:
  • 2 mittelgroße Möhren
  • 2 EL Sesamsamen, geröstet
  • 2 EL helle Sojasoße
  • 1 TL Zucker
Nori-Omelette:
  • 2 Eier
  • 1/2 Nori-Blatt oder geschreddertes Nori
  • 1 TL Sojasoße
  • 1 TL geröstetes Sesamöl

Zubereitung 

Wasabigurken: Gurke waschen, putzen, längs vierteln, in Scheiben schneiden. Salz, Essig und Wasabi vermischen. Gurken unter das Dressing heben. Nach Geschmack ggf. nachschärfen. Durchziehen lassen.

Sesammöhren: Möhren grob raspeln. In einer Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze unter häufigem Rühren 5 bis 7 Min. fast trocken braten. Sojasoße und Zucker zugeben und weiter braten, bis die Flüssigkeit wieder verdampft ist und die Raspeln trocken werden. Sesam untermischen, abkühlen lassen.

Nori-Omelette: Nori in feine Streifchen schneiden. Eier mit Sojasoße verquirlen, Nori einrühren. Pfanne mit Küchentuch auswischen, Sesamöl darin erhitzen. Eiermischung zugeben, zugedeckt bei schwacher bis mittlerer Hitze ca. 4 Min. braten. Omelette herausnehmen, aufrollen und in Streifen schneiden.

Alles auf Zimmertemperatur abkühlen lassen und mit Sushi-Reis servieren.


Quelle: "Seelenfutter vegetarisch" von Susanne Bodensteiner und Sabine Schlimm

Samstag, 4. November 2017

Zimtschnecken(-kuchen)

Zimtschnecken sind ein Klassiker. Gut sind die kleinen festen (s. Ikea), lecker sind aber auch die größeren, fluffigeren, die gerne noch mit einem dicken weißen Guss überzogen werden. Solcherart sind diese hier. Hier habe ich das tolle Rezept her; die Schnecken ähneln angeblich den amerikanischen "Cinnabon"-Schnecken. Dazu kann ich nichts sagen, aber sie sind wirklich außerordentlich zimtig-saftig-fluffig, trotz oder gerade wegen der merkwürdigen Herstellung des Hefeteigs.
Was ich aber empfehlen und beim nächsten Mal auch machen würde, ist die Schnecken nicht separat zu backen, sondern als Schneckenkuchen nebeneinander in einer Springform. Den Guss habe ich weggelassen. Klingt gut, aber auch extrem mächtig, und außerdem hatte ich die Zutaten nicht da.



Zimtschnecken(-kuchen)

Zutaten

für den Teig:
  • 1 Pck. Vanillepuddingpulver
  • 50 ml Wasser
  • 250 ml Milch
  • 2,5 EL Zucker
  • 60 g Butter
  • 1 Pck. Trockenhefe
  • 1 Ei
  • 400 g Mehl
für die Füllung:
  • 100 g flüssige Butter
  • 150 g brauner Zucker
  • 2,5 TL Zimt
und für den Guss:
  • 125 g Puderzucker
  • 125 g Doppelrahmfrischkäse
  • 60 g Butter
  • 1 Pck. Vanillezucker

Zubereitung

Milch aufkochen, Puddingpulver mit kaltem Wasser verrühren (mach ich gern mit dem Schüttelbecher) und in die kochende Milch einrühren, kurz kochen lassen bis der Pudding eingedickt ist, dabei ständig rühren. Vom Herd nehmen, Butter einrühren bis sie geschmolzen ist, Zucker und Eier einrühren. Wenn die Masse noch handwarm ist, die Trockenhefe unterrühren. Salz und Mehl vermischen, Puddingmasse hinzugeben und zu einem weichen, leicht klebrigen Teig verarbeiten (geht am besten mit den Knethaken eines Mixers, der Teig sollte auf jeden Fall feuchter als „normaler“ Hefeteig sein). Gehen lassen bis der Teig sich verdoppelt hat (1-2 Stunden).

Den Teig auf einer gut bemehlten Fläche ausrollen, mit der flüssigen Butter bestreichen und mit Zimt und braunem Zucker bestreuen. Eng aufwickeln und in ca. 4 cm breite Stücke schneiden. Die Zimtschnecken mit Abstand zueinander (am besten seitlich versetzt) auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und nochmals 30 Min. gehen lassen. Es ist wichtig, dass sie nicht zu dicht aneinander stehen, sich aber dennoch nach dem letzten Gehen ganz leicht berühren. Oder aber: Die Schnecken gleichmäßig in einer gefetteten Springform - ich würde ca. 26 cm Durchmesser nehmen - verteilen. Bei 200 Grad ca. 20 Min. backen, nicht zu dunkel werden lassen.

Für den Guss alle Zutaten zu einer cremigen Masse rühren und über die noch warmen Zimtschnecken streichen.
 
(Quelle)

Montag, 4. September 2017

Schnelle Pfirsichtarte

Noch gibt es Pfirsiche, es ist also noch Zeit, diese wirklich superleckere, schnelle Pfirsichtarte zu backen. Rezept von hier!

Schnelle Pfirsichtarte

Zutaten
  • 250 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 60 g Puderzucker
  • 125 g kalte Butter, in Würfeln
  • 1 Ei
  • ca. 4 runde Pfirsiche
  • ca. 3 EL brauner Zucker
  • Puderzucker zum Servieren 

Zubereitung

Mehl, Zucker und Salz mischen. Eine Mulde formen, Ei und Butterwürfel hineingeben. Mit den Fingern rasch zu einem glatten Teig verkneten. Zur Kugel rollen, in Frischhaltefolie wickeln, für ca. 1 Std. in den Kühlschrank legen.

Pfirsiche in dünne Scheiben schneiden. Den Teig auf bemehlter Arbeitsfläche rund ausrollen und auf Backpapier legen. Die Pfirsiche schuppenartig auf dem Teig verteilen, dabei den Rand freilassen. Rand ein wenig von außen über die Früchte klappen. Die Pirsiche mit dem braunen Zucker bestreuen. Bei 200 Grad 30 Minuten backen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.